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Gründungserklärung der Antifa Rheinhessen

Gründungserklärung der Antifa Rheinhessen / 11.02.2016

Kein Fußbreit den Faschisten – Gegen Rassismus und Nationalismus!

Im Folgenden ein kurzes Statement zu unseren politischen Ansichten und den Beweggründen unserer Gründung.

Alerta! Anfang 2016 haben wir uns dazu entschlossen unsere antifaschistische Arbeit selbst zu verwalten und die vorhandenen Strukturen in der Region um Rheinhessen so zu verstärken bzw. besser zu organisieren.

Wir haben uns gegründet, damit antifaschistische Arbeit in Rheinhessen nicht mehr vernachlässigt, sondern nachhaltig gestärkt wird. Wir sind eine lose, autonome Gruppe von Aktivist*innen, die zwar alle unterschiedliche politische Ansichten haben, aber natürlich trotzdem zusammen Aktionen durchführen, um Faschismus zu bekämpfen. In einem Punkt sind wir uns einig: Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!

Wir beschränken unsere Arbeit nicht auf Rheinhessen, sondern sind in ganz Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Hessen aktiv – also im ganzen Südwesten Deutschlands. Es gibt keine öffentlichen Treffen, aber jede*r Interessierte*r kann sich bei uns unter AntifaRheinhessen@riseup.net melden. Hauptsächlich dient unser öffentlicher Auftritt der Verbreitung von Recherche-Informationen und Aufrufen zu Demos in der Region.

Besonders im derzeitigen Wahlkampf muss konsequent gegen AfD und NPD vorgegangen werden. In Rheinland-Pfalz und Rheinhessen waren die Faschisten in den letzten Jahren wieder sehr präsent und leider auch erfolgreich. So sitzen bereits in vielen rheinland-pfälzischen Stadträten bekannte NPD Nazis – der Einzug in die Landtage muss auf jeden Fall verhindert werden!

Die Nazi-Szene in Rheinhessen wurde vor ein paar Jahren durch Michael „Automaten Ali“ Weick wieder zum Leben erweckt. Daraufhin haben verschiedene Bündnisse und Partei(jugend)organisationen der NPD den Kampf angesagt – und das sehr erfolgreich, wie man am 01. Mai 2015 bspw. in Worms sehen konnte. Nachdem Michael Weick nun aus der NPD ausgetreten ist, sitzt er parteilos im Wormser Stadtrat und blockiert so einen Sitz für die NPD. Außerdem ist es seitdem in der Region sehr ruhig um die NPD oder sonstige faschistische Strukturen geworden – aber daher gleichzeitig leider auch um antifaschistische Strukturen. Wir haben uns gegründet, um die Antifa-Szene hier wieder zu beleben, Genossen*innen mit Informationen zu versorgen und uns gegebenfalls untereinander besser zu organisieren und vernetzen.

Gemeinsam gegen Faschismus, Rassismus, Nationalismus, Neonazismus, Kapitalsimus, Sexismus und Homophobie!

„Einen Finger kann man brechen, aber fünf Finger sind ’ne Faust!“ -Ernst Thälmann

Wir sehen uns…
…auf der Straße, Alerta!

Quelle

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